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Unternehmer-Portrait

Michael Bethke ist seit April 1993 selbständiger Unternehmer im sozial-medizinischen Bereich. Er wurde am 05. November 1962 in Berlin geboren. Nach dem Studium der evangelischen Theologie und der Sozialpädagogik erhielt er 1988 den akademischen Grad eines Diplom Sozialpädagogen.
Bereits im Jahr 1987 konnte er am Berliner Institut für Familienpflege Einblicke in die Familienhilfe gewinnen. Nach seinem Studium hat er diese Einblicke vertieft und arbeitete als Familientherapeut in der systemisch strukturellen Familientherapie.

Sein Weg führte ihn 1989 über das Kriseninterventions-
zentrum des Krankenhauses Moabit zum Paritätischen Wohlfahrtsverband. Ein Schwerpunkt dieser Tätigkeit war ein vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung gefördertes Projekt zum Aufbau einer regionalen Pflegeinfrastruktur zur Vorbereitung der Einführung der Pflegeversicherung in Deutschland. Im Zuge dieser Arbeit reiste Michael Bethke durch viele europäische Länder und lernte verschiedenste Altenhilfestrukturen kennen. Seine heutige Arbeit wird maßgeblich durch die Kontakte in die skandinavischen Länder geprägt. So gab es während dieser Zeit unter anderem eine enge Zusammenarbeit mit dem dänischen Heimleiterverband. Im Zuge dieser Entwicklung leitete er 1993 den Kongress "Europäisches Forum Altenarbeit" in Berlin.

Parallel zu dieser Arbeit war Michael Bethke als freiberuflicher Unternehmensberater für soziale und medizinische Dienstleister tätig. Diese wertvollen Erfahrungen konnte er in vollem Umfang einbringen, als er 1993 selbst den Schritt als Unternehmer wagte. Als Geschäftsführer des Ambulanten Krankenpflegedienstes Michael Bethke GmbH in Berlin und Oranienburg verfolgte er zielstrebig die Idee, ein synergetisch aufeinander abgestimmtes Dienstleistungsunternehmen im medizinisch-sozialen Segment zu realisieren. In den weiteren Jahren entstanden so die Unternehmungen Care Concept, Schöner Wohnen und Dialog.

Von 2000 bis 2006 war Michael Bethke im Landesvorstand der Landesgruppe Berlin und Brandenburg des BPA (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V.). Sein Engagement reicht aber auch bis zur Schaffung völlig neuer Projekte wie dem Modellprojekt Pflege-Service-Überleitung in Kooperation mit den DRK-Kliniken Westend, der Caritas und den DRK-Sozialstationen. Das Projekt diente der problem- und nahtlosen Überleitung vom stationären in den ambulanten Versorgungsbereich und wurde 2002 erfolgreich in den Regelkreislauf des Klinikums Westend aufgenommen.